»Solitude is a faithful friend«, singt er und während ich hier sitze, Worte lese, weiß ich nicht, ob ich diesem wirklich zustimmen kann. Manchmal, ja, manchmal. Wenn ich durch irische Wiesen lief, genügte es, den Himmel und die Welt um mich herum zu betrachten, um glücklich zu sein. Doch mitunter kann ich an irgendeinem Ort sitzen und hören, wie die Grillen zirpen oder Vögel zwitschern oder Stimmen in meinem Kopf singen und dann sehnte ich mich nach nichts mehr, als nach einer Hand, zu berühren; Augen, Blicke zu teilen.

»Und ich bat dich doch, tritt sanft darauf..«, sage ich nicht, werde ich niemals sagen, werden ungesprochen bleiben, wie so vieles. Was erzählt man einem Menschen, den man nicht kennt? Wie lernt man einen Menschen kennen? Ab wann ist man mehr als nur scheinbar willkürlich aneinandergereihte Buchstaben, so dieser Mensch doch nur eben jene Buchstaben liest..?

18.6.10 16:41

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