»Solitude is a faithful friend«, singt er und während ich hier sitze, Worte lese, weiß ich nicht, ob ich diesem wirklich zustimmen kann. Manchmal, ja, manchmal. Wenn ich durch irische Wiesen lief, genügte es, den Himmel und die Welt um mich herum zu betrachten, um glücklich zu sein. Doch mitunter kann ich an irgendeinem Ort sitzen und hören, wie die Grillen zirpen oder Vögel zwitschern oder Stimmen in meinem Kopf singen und dann sehnte ich mich nach nichts mehr, als nach einer Hand, zu berühren; Augen, Blicke zu teilen.

»Und ich bat dich doch, tritt sanft darauf..«, sage ich nicht, werde ich niemals sagen, werden ungesprochen bleiben, wie so vieles. Was erzählt man einem Menschen, den man nicht kennt? Wie lernt man einen Menschen kennen? Ab wann ist man mehr als nur scheinbar willkürlich aneinandergereihte Buchstaben, so dieser Mensch doch nur eben jene Buchstaben liest..?

1 Kommentar 18.6.10 16:41, kommentieren

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Wieso zieht sich noch immer eine Gänsehaut über meinen Körper, wenn meine Gedanken auch nur kurz die Erinnerung an dich berühren?

Warum sind da noch immer diese Augenblicke in mir - jene, in denen wir uns küssten?

Weshalb..tut es noch immer weh; manchmal?

Ich liege im Dunkeln in meinem Bett und denke an dich. Vor wie langer Zeit hast du mich vergessen?

 

 

18.6.10 00:26, kommentieren